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Verbreitungs-Stand Naturmedizin
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Wo bin ich: Jagdgründe / Verbreitungsstand Naturmedizin


Verbreitungs-Stand der Naturmedizin. 

Der Ruf nach natürlichen Naturheilverfahren als Gegenpol zur hochtechnisierten Medizin ist unüberhörbar.

Natürliche Behandlungsmethoden bieten Pluspunkte:

einfach in der Anwendung,
nebenwirkungsarm (bis -frei)
kostengünstig.

Sie setzen meist näher an der Wurzel von Gesundheit und Krankheit an als die Schulmedizin. Sie entsprechen einem konkreten Bedürfnis: wenn heute Infektions-Erreger ungenügend auf Antibiotika ansprechen, kommt beispielsweise die Ozontherapie mit der Keimbekämpfung und der Immunsystem-Stärkung äusserst gelegen (über diese Effizienz gibt es wissenschaftliche Untersuchungen).

Bei der breiten Anwendung der Naturmedizin hapert es. Dadurch könnten aber bedeutend Kosten und Prämien im Gesundheitswesen gespart werden. Stattdessen wird der schwarze Peter hin und her geschoben. Die Gründe sind vielschichtig (siehe dazu auch vorangegangene und folgende Abschnitte in diesem Menüpunkt „tiefere Jagdgründe, Allgemeines"):

Die Ärzte bieten die Naturmedizin zu wenig an, weil sie sie nicht kennen und weil sie ihnen zu wenig Effizienz zutrauen („was ich nicht kenne, gibt es nicht oder ist nichts wert"). Viele Patienten suchen sich deshalb in diesem Gebiet ihren eigenen Weg, wenn sie vom Arzt ungenügende Unterstützung und mit der Schulmedizin allein keine ausreichende Besserung erfahren.

Viele Patienten wollen die Naturmedizin noch zu wenig, weil für sie der schulmedizinische Weg (derzeit noch) billiger (Abgeltung durch die Kassen höher) und bequemer (braucht weniger Mitarbeit) ist. Vielen Patienten mangelt es an ideeller und finanzieller Selbstverantwortung. Viele Patienten sind erst an ihrer Gesundheit interessiert, wenn sie sie nicht mehr haben und krank sind.

Die Verantwortlichen im Gesundheitswesen setzen obiges Wissen ungenügend in die Praxis um. Hauruck-Übungen und Schwarzpeter-Spiele sind einfacher zu inszenieren als grundlegende, tiefgreifende Veränderungen an Ärzte-Ausbildung und Patientenbewusstsein. Dabei wäre beides absolut möglich.

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