Grundsätzliche Eigenheiten bei Naturheil-Verfahren
Sanftere Wirkweise: Naturheil-Verfahren (nachfolgend NhV genannt) wirken oft (aber nicht immer) sanfter und langsamer als übliche Behandlungen in der Schulmedizin. So braucht eine Ekzem-Behandlung unter Eigenblut-, Ozon- und Bioinformations-Therapie sowie Auslass-Phase für Grund-Nahrungs-Mittel beispielsweise mindestens 1-2 Wochen, bis sich langsam ein Erfolg einstellt. Mit Cortison-Medikation allein kann ein solcher Schub innert 3 Tagen abgefangen werden; der Rückfall ist jedoch damit bald ebenso schnell vorprogrammiert. Aber auch in der Natur-Medizin kann es rassig gehen: mit Neuraltherapie (bei Schmerz), Bioresonanz (bei Allergie), Homöopathie und Akupunktur etc. lassen sich manchmal durch den Geübten Erfolge innert Sekunden bis Stunden erreichen.
Therapie-Kombinationen: Erfolge in der Naturheilkunde stellen sich eher ein, wenn gleichzeitig mehrere Verfahren eingesetzt werden. Oft lässt sich dabei nicht auseinander dividieren, welche Methode wie viel bringt. Damit haben einige Schulmediziner Mühe: ihnen ist unwohl, wenn sie nicht genau wissen, was weshalb wie und wie viel wirkt. Im Gespräch erlebt man nicht selten, dass es sie mehr interessiert, zu wissen, warum etwas wirkt, als sich zu überzeugen, dass es wirkt. Manchmal werden dem Patienten aus solch fundamentalistischen Gründen NhV vorenthalten; gelegentlich entlässt ihn der Schulmediziner mit der Bemerkung „damit müssen Sie halt leben“. Dies, obwohl in der Hand des geübten und verantwortungsbewussten Naturarztes der Nutzen von NhV längst erwiesen ist und gerade bei fehlenden Schulmedizin-Möglichkeiten ihr Einsatz höchst angebracht wäre.
Nebenwirkungen: Diese sind bei den NhV weitaus seltener, schwächer und weniger gefährlich und fast nie lebensbedrohlich, was in der Schulmedizin gar nicht so ist. Beispiele für leichte Nebenwirkungen bei NhV sind Hautausschläge, Angeschlagenheit, Schmerzschübe. Beispiele von Nebenwirkungen in der Schulmedizin sind: Blutungen nach Punktionen, Biopsie und Operation, Magenblutungen nach Medikamenten, vorübergehende Blutzell-Rückgänge bei Chemotherapie, gefährliche und heftige Kreislauf-Versagen bei Medikamenten-Allergie, Todesfälle durch Medikamente und bei/nach Operationen. Derzeit ist es leider so, dass von Schulmedizin dominierte Untersuchungs-Gremien Pannenfälle bei den NhV oft der Methode anlasten, anstatt dass man sie dem Ausführenden zuschreibt und diesen soweit nötig zur Rechenschaft zieht. Es wäre dasselbe, wenn man bei einem Zug-Unglück infolge Nichtbeachtung eines Signals die SBB in Frage stellen würde, anstatt den schuldigen Lokführer einzuvernehmen. In der Medizin läuft es aber heute leider so, weil eben die Schulmedizin zurzeit den stärkeren „Anwalt“ hat. Diese pointierte Darstellung von Natur-Medizin und Schulmedizin ist real aus dem Leben gegriffen.
 |

|
Naturmedizin ist sanft in der Anwendung aber stark in der Wirkung.
|
 |
Stellenwert der Naturheil-Verfahren im Volk und unter Ärzten
Wünsche: Die Mehrzahl der Bevölkerung wünscht sich den Ausbau der NhV. Das zeigt sich täglich im Gespräch mit Patienten, in der Nutzung der alternativen und komplementär-medizinischen Angebote von Therapeuten und Naturärzten, in der Ausschöpfung der Kassen-Versicherungs-Modelle. Eine Patienten-Befragung durch die Ärztegruppe Pulsus kam zum selben Schluss. Im Gegensatz zu diesem Trend stehen das beschämend kleine Wissen und Verständnis für NhV unter den meisten aktiv tätigen Schulmedizinern sowie das magere Ausbildungs-Angebot für die Medizin-Studenten.
Massstäbe: Die NhV werden mit den Massstäben der Schulmedizin gemessen, was häufig den Methoden der NhV zu wenig gerecht wird. Ein Beispiel: Beim Heuschnupfen verändert die Bioresonanz das elektromagnetische (Krankheits-)Schwingungsmuster beim Patienten, die Symptome bessern sich. Auf substantieller Ebene bleiben die Anitkörper aber nach wie vor nachweisbar. Die Schulmedizin stellt die immer noch vorhandenen Antikörper fest, sie schaut gar nicht auf die Informations-Ebene (el-magnetische Schwingungen). Die Schulmedizin interessiert das zumindest temporäre Verschwinden des Heuschnupfens durch NhV weniger als der immer noch vorhandene Nachweis der Antikörper. Der Besserungs-Effekt wird deshalb als Einbildung und/oder nicht stichhaltiger Placebo-Effekt bewertet. Die Schulmedizin ärgert sich über den fehlenden materiellen Nachweis, anstatt dass sie sich mit dem Patienten über die Besserung freut und mitforscht, warum es funktioniert. Der Patient hingegen interessiert sich meist mehr für das Resultat (Besserung) selbst, als für die Frage warum.
Entwicklungs-Trend: Der Druck nach mehr NhV wird durch die Patienten (-Organisationen) kommen (Revolution von unten). Ärzte, Therapeuten und Ausbildungs-Lehrgänge werden sich danach zu richten haben.
|