Transmed

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Wo bin ich: Erst-Informationen / Termine und Wartezeiten


Termine und Wartezeiten:

An neue Patienten mit komplexer Krankengeschichte vergeben wir Termine innert 2-4 Wochen.

Für kurze Probleme sowie Patienten mit kleiner bis mittelgrosser Leidensgeschichte  können wir aber meist kurzfristig innert Tagen einen Termin offerieren.

Echte medizinische Notfälle (aus der Sicht des Arztes gibt es sie viel seltener als aus der Sicht des Patienten) versuchen wir auch heute noch am gleichen Halbtag unterzubringen, wobei bei uns immer eine Beratung dazugehört, die Verhaltensempfehlungen beinhaltet.  Dafür erwarten wir auch Ihre Mitarbeit für eine bessere und schnellere Heilung. Würden unsere Notfall-Behandlungen nur solange dauern bis es dem Doktor klar ist, was vorliegt, wären Sie in ein paar Minuten schon wieder draussen. Wenn Sie das wollen, müssen Sie speziell für die Symptom-Sprechstunde abmachen. Bei der Termin-Vergebung werden wir aber auch mitreden, was wann möglich ist.

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Grünes Blatt

Ahme den Gang der Natur nach. Ihr Geheimnis ist die Geduld.
(Ralph Waldo Emerson)

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Zu den Wartezeiten ist folgendes zu sagen:

Wartezeiten sind dann zu vermeiden, wenn der Arzt die Patienten durchschleust, im Gespräch fast nicht auf den Patienten eingeht, Notfälle selten bis nicht annimmt und wenn er bei starker Auslastung das Telefon einfach blockiert, sodass Sie nicht anrufen können. Solche Vorgehensweisen beobachten wir immer wieder in gewissen Kollegen-Kreisen, ohne diese Kollegen diffamieren zu wollen. Wir erwähnen diese unangenehmen Tatsachen, weil gelegentlich Patienten egoistisch nur an Ihre Zeit denken und uns ob Wartezeiten beschimpfen. Wir praktizieren keine dieser „Entlastungs-Massnahmen" zu unserer Selbstschonung.

Wartezeiten entstehen dann, wenn wir auf die Patienten eingehen und nicht einfach abklemmen, wenn z.B. ein Patient seelisch aufgelöst dasitzt und weint (kommt fast täglich vor) oder wenn es aus verschiedenen Gründen langatmig und mühsam wird (Leiden kompliziert, gefährlich oder der Patient kann sich nicht kurz fassen).

Wartezeiten kommen auch dann vor, wenn wir bis zum „geht-nicht-mehr" bei laufender Sprechstunde nebenbei administrativ für Sie arbeiten: Abklärungen, Rückfragen, Absicherungen, Anmeldungen, Anfragen etc. Diese Aktivitäten nehmen jährlich enorm zu. All diese Telefonate können wir nur während den üblichen Arbeits- und Bürozeiten erledigen, da die Angerufenen meist keine Überzeit leisten (wie wir, dies dürfen wir ohne Selbst-Beschönigung festhalten). Diese Angelegenheiten lassen sich wegen der Komplexität der Fälle nur selten an die Praxis-Assistentin delegieren (zu grosse Anforderungen an medizinisches und administratives Wissen, profunde Kenntnis von Argumentationen und einschlägigen situativen Argumenten und Zusatzfragen, vertiefte Kenntnisse von Patienten und ausreichende Kontakte zu Gesprächspartnern etc). Solche Abklärungen entfallen weitgehend in einer Praxis mit Standard-Antworten wie „da kann man nichts machen" oder „mit dem müssen Sie jetzt halt leben". Denken Sie bitte daran, wenn Sie sich über die Wartezeit nerven.

Sie stellen nur fest, wenn diese Abklärungen nicht gemacht wurden, Sie bemerken meist aber nicht, wenn sie getan wurden. Die Erledigung solcher Abklärungen verursacht oft Wartezeit.

Wartezeiten können auch mit Falsch-Planung zu tun haben. Das ist bei uns die Ausnahme. (Wir haben täglich absolute Sperrzeiten und Reservezeiten eingeplant).

Sie dürfen vor Ihrem Termin anfragen, wie gut wir im Fahrplan nach sind. Die Situation kann sich jedoch innert Minuten ändern, wenn z.B. ein Unfall-Patient einfach da steht, ein nicht voraussehbares technisches Problem auftaucht (schwierige Blutentnahme, Gerätepanne etc). In all diesen Ausnahme-Situationen ist der Chef gefordert und absorbiert.

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