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Wo bin ich: Behandlungs-Spektrum / Basenpulver gegen Übersäuerung


Gewebe-Übersäuerung und deren Korrektur mit Basenpulver  (Bp)

Kurz-Information und Gebrauchs-Anweisung

1. Zusammenfassung. -  Wieso ist Gewebe-Übersäuerung nicht gut?

Chronische (Gewebe-)Übersäuerung des Menschen, körperlich und oft auch psychisch, ist infolge der heutigen Lebensweise (v.a. Ernährung, Stress) häufig. Der Körper hält in erster Priorität seinen Säuregrad (pH) im Blut konstant bei 7.4 durch Säure-Ausscheidung über Lunge, Niere, Haut und Darm. Gelingt ihm dies nicht, so führen Abweichungen im Blut von mehr als 0.4 vom Normalzustand (=pH7.4) innert Stunden zum Tod. Überschüssige Säure, die der Körper nicht forlaufend zu neutralisieren oder auszuscheiden vermag, wird deshalb ins Bindgewebe abgeschoben. Dies führt zur eigentlichen (Binde-) Gewebe-Übersäuerung. Letztere behindert den natürlichen Stoffwechsel in Zellen und Organen, speziell  jegliche Korrektur-Massnahme am menschlichen Organismus, sei es im Rahmen der biologisch sinnvollen Selbstregulation oder im Rahmen eines behandlungwürdigen Zustandes. In der Folge können sich zusammen mit anderen Einflüssen körperliche und seelische Krankheiten entwickeln. Deshalb ist die Übersäuerungs-Korrektur dringende Voraussetzung zur Verbesserung des Grundzustandes im Organismus und auch dafür, dass andere Therapie-Massnahmen überhaupt greifen können. Die Korrektur besteht in der Änderung der Lebens-Umstände, welche zur Übersäuerung geführt haben (Ernährungs-Korrektur [weniger Süsses (Kohlenhydrate) und Eiweiss (Fleisch) essen, dafür mehr Gemüse, Kartoffeln, Rohkost], höhere Sauerstoff-Zufuhr durch bessere Atmung, mehr Bewegung, mehr trinken, Stressminderung) sowie in der Einnahme eines Basenpulvers (Bp). Die Korrektur der Übersäuerung dauert Monate bis Jahre.

2. Notwendigkeit und Sinn der Säure-Ausscheidung.  

Ein gesunder Körper scheidet (überschüssige) Säure aus dem täglichen Stoffwechsel bis ca 4 Stunden nach dem Essen vor allem über den Urin ab. Nach diesen 4 Stunden ist der Urin beim Gesunden wieder im neutralen Bereich. Ein übersäuerter, meist kranker Körper scheidet weiter Säure aus. Die Zeit bis zur nächsten Mahlzeit reicht für ihn nicht aus, alle angesammelte Säure  loszuwerden. Säurestau bedeutet meist Erkrankungsbeginn. Der Säuregehalt des Morgen-Urines ist deshalb ein guter Gradmesser und gleichzeitig einfachstes Kontroll-Instrument für die Dosierung des einzunehmenden Bp. Es kann sein, dass trotz Gewebe-Übersäuerung der Urin in der Streifenprobe im Normbereich bleibt. Es liegt dann eine Säurestarre vor. Weiteres dazu mündlich.

3. Wie ist das Basenpulver konkret einzunehmen?

Magensäure (in normaler Menge) ist nötig für den Magen-Infekt-Schutz und zur Eiweiss-Verdauung. Das Bp soll diese Magensäure nicht stören und nicht mit dem Essen eingenommen werden, sondern am Morgen nach dem Aufstehen und abends vor dem Zubettgehen. Das Bp kann in ziemlich heissem Wasser aufgelöst werden oder direkt auf die Zunge genommen werden, dann jedoch ein grosses Glas heisses Wasser oder Tee nachspülen. Von einigen Produkten gibt es Kau-Tabletten. Aus unserer Erfahrung widersteht oder langweilt auf Dauer aber das tägliche Kauen mehrerer Tabletten eher als die Einnahme eines Pulvers. In diesem Fall bringt das sonst so wichtige Kauen keinen zusätzlichen Gewinn. Gemäss obigem Punkt 2 wird mit dem  Morgenurin der Effekt der Einnahme des Basenpulvers gemessen. Dies geht so vor sich: am besten lösen Sie nach dem Aufstehen morgens zuerst den Nacht-Sammelurin von gestern und urinieren ein paar Minuten später wenige Tropfen über den pH-Streifen. Anhand der Verfärbung stellen Sie den Säuregrad Ihres Urins fest. Ziel ist, dass Sie im neutralen pH-Bereich sind (pH 7.0-7.5). Wenn Sie noch im sauren Bereich liegen (pH unterhalb 7), müssen Sie etwas mehr Basenpulver einnehmen, wenn der pH über 7.5 liegt, nehmen Sie etwas weniger ein. Der aktuelle pH ist stark abhängig von dem, was Sie vorher gegessen haben. Urinmessung zuerst 2 Tage ohne Einnahme von Basenpulver, erste 5 Tage täglich, anschliessend 1 Woche lang jeden 2. Tag, später 1x/Woche.

4. Administratives: 

Das Basenpulver ist kein Medikament und damit nicht kassenpflichtig. Es kostet aber nur wenig. Es gibt gute weiterführende Literatur zum Thema, von erklärenden Broschüren bis zu praktischen Kochbüchern. Siehe Bücherliste in www.transmed.ch.

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