Nahrungs-Ergänzung mit speziellen
Mikro-Nährstoffen ('Vitalstoffen')
Betrachtungen unter anderem am Beispiel unseres Nahrungs-Ergänzungs-Granulates
Überblick
1. Allgemeines zu Vitalstoffen (VS).
2. Zur Dosierung von VS
3. Zur Einnahme
4. VS im Detail
5. Konkrete und illustrative Daten und Fakten zu einigen VS
6. Weiterführende Info-Quellen
1. Allgemeines: Was sind Vitalstoffe? Warum Vitalstoffe? (zur Übersicht)
Vitalstoffe (VS) sind Mikronährstoffe. Sie sind absolut notwendig dafür, dass unser Körper (zusammen mit Makronährstoffen wie Eiweiss, Fett, Kohlenhydrat) seine Form (Gewebe-Struktur allgemein und Organ-Architektur speziell) aufbauen, erhalten und überhaupt funktionieren kann (Tausende von biochemischen Reaktionen). Punkto VS kommen wir heutzutage in die Klemme: VS sind einerseits (leider immer weniger) in unseren Nahrungsmitteln enthalten, andererseits steigt der tägliche Bedarf laufend (siehe dazu unsere Kurz-Information „Warum Sie eine Nahrungs-Ergänzung mit Vitalstoffen benötigen“). Zur optimalen Abdeckung Ihres täglichen Vitalstoffbedarfes müssten Sie beispielsweise folgende Mengen an Nahrungsmitteln essen: 4kg Erdnüsse oder 600ml Sonnenblumenöl (für 400mg Vit E); 6kg Orangen oder 6kg Brokkoli (für 1500mg Vit C). Bei der Zufuhr solcher Mengen hätten Sie einige Probleme: eine enorme Gewichtszunahme (Öl), einen aufgeblähten Magen (Orangen), einen gehörigen Einkaufsaufwand (Transportvolumen, Zeit, Geld) und wahrscheinlich auch kaum Zeit und Lust, alles zu kauen und zu schlucken. Wer jetzt noch der Meinung ist, eine Nahrungsergänzung sei unnötig, lebt entweder im Reiche der Phantasie und deklariert damit sein Informationsdefizit oder kümmert sich nicht um seine Gesundheit, die er als schützenswertes Gut mit auf den Lebensweg bekommen hat. Wer mengenmässig daruntergeht, lässt seinen Körper (und seine Seele) trocken laufen und öffnet Tür und Tor für frühzeitige Abnützung, Alterung, (körperliche und seelische) Krankheit (Arthrose, Infekt, Krebs etc.) und macht sich freiwillig abhängig (pflegebedürftig). Diese Aussagen können belegt werden und sind längst nicht mehr Spekulation. Sie werden nur noch abgelehnt von Erzkonservativen inklusive Medizinern (Ärzte lehnen ab, weil sie dem Aussagewert von Studien mehr trauen als den alltäglichen praktischen Erfahrungen und weil sie den Studien methodische Fehler ankreiden). Manchmal beruht die Ablehnung auf dem Motto „was ich nicht kenne, gibt es nicht“.
Unser Granulat ist ein Gemisch von reinen orthomolekularen VS und Rohstoffen (orthomolekular bedeutet, so wie im menschlichen Körper in Art und Zusammensetzung natürlich vorkommenend). Es ist also kein Medikament, sondern eine Nahrungsergänzung, ohne Konservierungsmittel mit vielen E-Stoffen. Das Granulat ist nicht rezeptpflichtig, weil es keine gefährlichen Stoffe enthält. Es ist auch nicht kassenpflichtig, da es eine Art Nahrungs- (eben Nahrungs-Ergänzungs-) Mittel ist, das so wenig wie auch Ihr Kotelett oder die Pizza oder Kaffee von der Kasse übernommen wird.
Die Darreichung in Körnchenform ermöglicht eine zeitlich verzögerte Abgabe der Wirkstoffe über Stunden aus den Körnchen in den Darm (=Retard-Effekt), verhindert VS-Spitzen-Konzentrationen in Darm und Blut und die damit verbundenen Nebenwirkungen. Auch VS-Interaktionen im Darm werden dadurch minimiert. Das Granulat quellt durch Zugabe von Flüssigkeit, es löst sich nicht in ihr auf.
Die Dosis ist eine Optimal-Dosis, keine Minimaldosis, aber auch keine Maximaldosis. Die darin enthaltenen VS sind hochdosiert, so dass sie taugen, damit den Körper in seinem täglichen Bedarf für eine optimale Funktionsweise zu unterstützen und Defizite zu korrigieren. Bei Mangelzuständen ist die Dosis natürlich höher zu veranschlagen als bei guten Körper-Reserven. Für den normalen Aufbau und Unterhalt des Körpergewebes reichen vielleicht Dosen etwas über dem offiziellen Mindestbedarf, für den antioxidativen (=„biologischen Rostschutz-“) Effekt (Schutz-Abwehr vor Alterung, Abnützung und Krankheit [bis hin zu Krebs, Infarkt, Erbschäden]) braucht es optimale, weit höhere Dosen! Gelegentlich reut es Kunden bzw. Patienten, sich die optimale Dosis zu gönnen, sie drosseln dann die empfohlene Dosis von sich aus. Wie schlau das ist, können Sie sich aus dem soeben Gelesenen selber beantworten. In einem Bildvergleich entspricht diese Situation der, wie wenn Sie mit angezogener Handbremse oder mit zu geringem Reifendruck Auto fahren: das Auto oder der Körper geht auf Verschleiss. Wir müssen lernen, mit unseren zur Verfügung stehenden (auch finanziellen) Mitteln vorab zur Gesundhei t in Eigenverantwortung Sorge zu tragen , vor allem hier zu investieren und erst dann in unsere Bequemlichkeiten und Gewohnheiten, momentanen Vergnügen und materiellen Äusserlichkeiten wie Unterhaltung, Auto, Ferien, Luxus-Essen etc., was uns auf die Länge oft nicht zum Vorteil reicht und Folgeschäden (Stress, Abnützung, Alterung) mit sich bringt, die wir dann später auszubaden haben.
Gewisse VS wie Magnesium und Vit C können einen dünneren Stuhl verursachen. Um herauszufinden, wo Ihre Optimaldosis liegt, können Sie wie folgt vorgehen: Steigern Sie Ihre Dosis bis an die Grenze des ungefährlichen „Durchfalls“ (das heisst, bis der Stuhl schmerzlos dünn wird ) , dann gehen Sie leicht zurück. Wenn der Stuhl zwar geschmeidig, aber nicht mehr dünn ist, dann liegen Sie mit Ihrer Tagesdosis optimal.
Der VS-Bedarf ist je nach Lebenslage (Schwangerschaft, Stillzeit, Alter, Augenbeanspruchung, Nieren- und Leber-Krankheit) unterschiedlich. Die Basis-Mischung ist die Grundlage für all diese Situationen. Das bedeutet: 1. es hat für keine der Situationen zuviel drin (wenn Niere, Leber und Schilddrüse normal arbeiten), 2. es können je nach Situation (Bedarf, Absicht) Einzel-Komponenten zugegeben werden. So ist z.B. in der Schwangerschaft speziell bei Vit A eine Dosis-Obergrenze zu beachten.
Überdosierung kann zu Problemen führen vor allem bei Vit A, D, E, PABA, Calcium. (Ferner auch bei Kalium, Natrium, welche aber nicht in unserem Granulat enthalten sind).
Eine Anpassung der Dosis nach unten kann vom verordnenden Therapeuten evt. nach Monaten ins Auge gefasst werden, wenn sich die Körper-Depots aufgefüllt haben (kann bis 2 Jahre dauern), die Krankheits-Situation sich stabilisiert hat und der Alltags-Stress/Verschleiss gering ist. In allen andern Fällen es lohnt sich, die Optimaldosis beizubehalten oder im Bildvergleich gesprochen, die Stoffwechsel-Maschinerie des Menschen in einem bestmöglichen Schmierzustand zu halten.
Das Wichtigste zur Einnahme ist bereits auf dem Beipackzettel notiert. Nachfolgend nur einige Punkte.
Nehmen Sie Ihre Tagesration ein am besten in etwas Yoghurt oder Müesli oder Fruchtsaft oder direkt in den Mund nach vorherigem Anfeuchten des Mundes und spülen Sie ein Glas Flüssigkeit nach. Unkomplizierte Menschen speicheln Ihre Dosis im Mund direkt ein und schlucken den Brei unverdünnt, wenn er gut eingeweicht ist und spülen wiederum nach. Nehmen Sie Ihre Ration am Schluss des Essens ein, sie liegt Ihnen so am wenigsten auf. Nachspülen wichtig! Drosseln Sie die Dosis nicht zum vornherein selber, Sie schmälern dadurch Ihren Erfolg und beschleunigen Ihren Altersprozess.
Eine erste Besserung heisst noch lange nicht, dass der Mangelzustand ausgeglichen ist!
4. VS im Detail: Zusammensetzung, Zahlen, Empfehlungen (zur Übersicht)
Vitalstoffe müssen grundsätzlich im Verbund, das heisst in ihrer Gesamtheit angeboten werden, weil der eine Wirkstoff auf den andern angewiesen ist. Es gibt ausserordentlich vielfältige Wechselwirkungen im Körper punkto Aufnahme und Verstoffwechslung, z.B. wirkt der eine Wirkstoff nur, wenn der andere gleichzeitig genügend vorhanden ist oder der eine Wirkstoff vermindert oder erhöht die Konzentration des andern im Körper. Dieser Sachverhalt wird nachfolgend unter „Diverse weitere Informationen„ mit typischen Beispielen kurz gestreift.
- Qualitative Angaben: Zusammensetzung unserer Allgemein-Mischung
Vitamine: A (=Retinol), B1 (=Thiamin), B2 (=Riboflavin), B3 (=Niacin=Nikotinsäure), B6 (=Pyridoxin), B12 (=Cobalamin), C (=Ascorbinsäure), D3 (=Cholecalciferol), E (=Gemisch verschiedener Tocopherole), H (=Biotin), Folsäure, Pantothensäure (z.T. Vitamin B5 genannt).
Quasi-Vitamine oder vitaminähnliche Substanzen: Cholin und Inositol (=Bestandteile des Lezithins), Coenzym Q10 =Ubiquinon, Carnitin, PABA (=Para-Aminobenzoesäure, =Teil der Folsäure), Vit B15 (=Pangaminsäure, Funktion ähnlich dem Vit E).
Antioxidantien: dazu zählen Vitamine (Vit A, C, E; Betacarotin [=Vorstufe von Vit A]), Quasi-Vitamine (Coenzym Q10), Aminosäuren (Glutathion, Cystein [letztere beide nicht in der Basis-Mischung]), und Spurenelemente (Selen, Mangan, Zink).
Mineralien: Magnesium, Calcium (und Silizium siehe unter Spurenelemente).
Spurenelemente: Zink, Selen, Eisen, Kupfer, Chrom, Jod, Silizium, Mangan, Molybdän, Vanadium (Vanadium u Silizium sowie Fluor und Bor werden je nach Literaturquelle zu den Spurenelementen gezählt).
Sekundäre Pflanzenschutzstoffe als bioaktive Substanzen: Quercetin, Grüntee.
In andern Granulat-Mischungen sind ferner enthalten: Colaminphosphat, L-Cystein, L-Methionin, Glutathion. Nicht enthalten im Granulat sind: Natrium, Kalium, Chlor (die Nahrung bietet im allgemeinen genug davon).
- Quantitative Angaben: Tages-Bedarf, Grenzwerte; quantitativer Gehalt in der Granulat-Mischung M2.
Legende: mg =Milligramm, ug =Mikrogramm, IE =internationale Einheiten. Die erste Zahl entspricht dem schulmedizinisch empfohlenen über die Nahrung zu beziehenden durchschnittlichen Vorsorge-Tagesbedarf (liegt nur wenig über der Mangel-Erkrankungsgrenze), die zweite Zahl dem naturmedizinisch empfohlenen Spielraum der orthomolekularen Behandlungs-Tagesdosis, die dritte Zahl der maximal erlaubten Tagesdosis kurzfristig (+-, soweit überhaupt bekannt), die vierte der Tagesdosis in unserer Basis-VS-Mischung. Steht ein Fragezeichen, gibt es keine offiziell verbindlichen Werte. Führende Kenner der Materie haben jedoch eine recht genaue Vorstellung von Erfahrungszahlen. In speziellen Lebenslagen (Schwangerschaft etc.) gelten z.T. andere Dosen.
Vitamine (Eigennamen siehe oben): Vit A: mg:1//3-8//13//2 (Relation:1mg=1’000ug=3300IE, Spezielles zum Vit A siehe unten „Daten und Fakten“); Vit B1: mg:1.1-1.5//10-200//300//10; Vit B2: mg:1.2-1.8//10-100//1’000 oder mehr //10; Vit B3: mg:13-19//100-6’000//6’000//10; Vit B6: mg:1.6-2.0//10-200//500//20; Vit B12: ug:2-3//10 bis 1’000//10’000//230; Vit C: mg:75//50-18’000//wahrscheinlich unbegrenzt, Berichte bis 200’000//2’000; Vit D3: ug:5//10-40//50-100, evt bis 1’000 bei Erwachsenen [nur bei D3!, bei D2 tiefer]//5 (Relation: 1ug=40IE); Vit E: mg: 8-12//100-1’000//2’000//600; bis 800 unproblematisch; Vit H: ug:30-100//100-3’000//5’000//50; Folsäure: ug:150-200//600-2’000//10’000//400; Pantothensäure: mg:4-7//50-1’000//10’000//20;
Quasi-Vitamine: Coenzym Q10: mg:?//15-120//600?//15; L-Carnitin: mg:?//1’000-3’500//?//125; PABA: mg:?//30-300//12’000?//20; Inositol: mg: ?//500-3’000//?//60; Cholin: mg:?//500-1’000//?//80; Vit B15: mg:?//200//?//200. (Coenzym Q10 und Carnitin sind extrem teure Substanzen).
Antioxidantien: Betacarotin: ist eine Vorstufe von Vit A. Zahlenangaben siehe unter Vit A. (Relation: 6ug Betacarotin=1Retinol Äquivalent=1ug Vit A=3.3IE Vit A). Gehalt im Granulat 16mg. Übrige Antioxidantien siehe unter „qualitative Zusammensetzung“ und unter Punkt 5.
Mineralien: Magnesium: mg:280-350//300-1’500//1’500//625; Calcium: mg:800-1’200//800-1’500//2’000//400, Silizium: mg:10-40//20-80//?Max Dosis//40.
Spurenelemente: Zink: mg:12-15//20-200//?200//32; Selen: ug:20-100//100-300//2’000, 1xGabe bis max. 3’500//75; Kupfer: mg:1.5-3//1-4//10//2; Eisen: mg:10-15//10-50//100//15; Chrom: ug:50-200//200-300//500//50; Jod: ug:150-200//100-1’000//1’000//50; Mangan: mg:2-5//2-50//50//5; Molybdän: ug:75-250//100-1’000//1’000//50; Vanadium: mg:?, wahrscheinlich wenige mg//?//?//0.05.
Sekundäre Pflanzenschutzstoffe (=„Vitamin P“): Quercetin: mg:?//?//?//600; Grüntee: mg:?//600-1’200//?//600.
Nicht enthalten in der Basis-Mischung: Aminosäuren wie L-Cystein, L-Methionin, Glutation. Auf die erwähnten Tagesmengen kommen Sie nur bei Einnahme der vollen Tagesdosis, welche je nach Mischung unterschiedlich ist und auf der Etikette in der Verpackung notiert ist. Bei reduzierter Tagesmenge ist die zugehörige VS-Menge entsprechend kleiner. Hinzu kommen individuelle und interaktive Resorptions-Unterschiede.
5. Konkrete und illustrative Daten und Fakten zu einigen VS (zur Übersicht)
Hauptsächliche Quellen: Burgersteins Handbuch Nährstoffe, Haug-Verlag; Datenmaterial der Firma Hepart, CH-Berlingen; Informationen aus Fortbildungs-Kursen und persönlichen Kontakten zu Fachleuten.
VS wirken zum Teil sehr vielfältig in biologische Vorgänge ein. Der eine VS ist oft auf den andern angewiesen, isolierte Riesendosen sind nicht die Lösung. Im Folgenden einige Angaben über Stoffwechsel und Funktion von VS und deren vernetzte Wirkungsweise, was die Erklärung dafür abgibt, wieso VS dem Körper in einer breiten und aufeinander abgestimmten Palette angeboten werden müssen.
- Informationen zu einzelnen oder Gruppen von Vitalstoffen (alphabetisch)
Antioxidative Substanz-Gruppe
Antioxidative Eigenschaften (biologischen Rostschutz-Effekt) haben:
Vitalstoffe: Vit A, B3, C, E, Betacarotinoide, Coenzym Q10, Selen, Mangan, Molybdän, Lecithin, Cystein, Glutathion, Quercetin. Die meisten dieser Stoffe sind in unserem Granulat enthalten.
Körpereigene Stoffwechselprodukte: Harnsäure.
Nahrungsmittel, die viel Antioxidantien enthalten: siehe unter den einzelnen VS; ferner speziell Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, rote Trauben, Grünkohl, Heidelbeeren, Grapefruit, Grüntee, Rotwein (Mass halten: Gerbstoffe im Wein schützen, Alkohol schädigt).
Folgende Medikamente wirken antioxidativ: biologisch (Ginkgo biloba, Mariendistel) und chemisch (Acetylcystein [ein Schleimlöser [Fluimucil etc.], Betablocker).
In Zusammenarbeit untereinander können antioxidative Substanzen mehr ausrichten als jede Substanz einzeln.
Antioxidative Substanzen spielen eine ausserordentliche wichtige Rolle heutzutage, da ihr Bedarf für den Körper infolge von aggressiven Umwelteinflüssen laufend steigt. Oxidations-Prozesse beziehungsweise Antioxidantien spielen eine zentrale Rolle in der Entstehung vieler Krankheiten: bei Alterung, Allergien, Entzündung, Krebs, MS, Parkinson, Diabetes, Alkohol, ferner bei ausgiebigem Sonnenbad, Raucherschäden (Gefässverschluss, Infarkt), Stress, Umweltaggression wie Elektrosmog, Luft-Smog.
Antioxidantien kommen vor allem in pflanzlicher Nahrung vor („weil“ sie die Pflanze für sich ebenso zum Selbstschutz braucht wie der Mensch).
Betacarotin: ist eine pflanzliche Vorstufe von Vit A. Nahrungs-Lieferanten: Karotten, Spinat, süsse Kartoffeln.
Calcium: wichtig für kräftige Knochen (Calcium und Bewegung gegen Osteoporose wichtig!) und Zähne, für stabile Nerven- und Muskelmembranen (Krämpfe bei Mangel), gegen Allergien, ferner für Blutgerinnung, gegen hohen Blutdruck, gegen Dickdarmkrebs, bei Hyperventilation. Zu Calcium-Mangel kommt es bei hoher Zufuhr von Eiweiss (wie in unserer Ernährung meist üblich, Calcium-Ionen werden an Eiweiss-Ionen gebunden), Kochsalz, Kaffee, Alkohol, bei exzessivem Konsum von Getreide, Rhabarber, Spinat sowie bei Stress. Calcium-Zufuhr bis zu 2g täglich ist bei intaktem Stoffwechsel (Nieren, Darm, Haut etc.) keine Gefahr. Die hohe Eiweiss-Zufuhr (z.B. auch über grosse Mengen Milchprodukte) ist damit ein Risikofaktor für die Osteoporose (Widerspruch zur offiziellen Ernährungs-Empfehlung bei Osteoporose. Interessant dazu: Asiaten und Bantu-Neger mit wenig Calcium- bzw. Milchkonsum, aber mehr Bewegung haben weniger Osteoporose als wir). Calciumzufuhr ist entgegen älteren Meinungen kein Risiko für Nierensteine. Calcium wird nur zu ca. 30% im Darm aufgenommen, unabhängig davon, ob als Nahrungsmittel, Nahrungs-Ergänzungs-Produkt oder als Medikament angeboten. Der Calcium-Einbau in den Körper wird durch Körper-Aktivität (auch schon bei sanftem „Sport“, weniger beim Spazieren) erhöht. Bei der Nahrungszubereitung (kochen, im Wasser stehen lassen) kann Calcium bis zu 50% verloren gehen. Über die Nahrung soll die Zufuhr von Calcium und Magnesium im Normalfall in einem Verhältnis von 3:1 stehen. Nahrungs-Lieferanten: Käse/Milchprodukte, Soja, Broccoli, Hülsenfrüchte, Sardinen.
Carnitin: wichtig für Fettstoffwechsel, Immunsystem, Herz, (Leistungs-)Sport. Benötigt zum Aufbau Methionin, Lysin, Eisen, Vit C, B3 und B6. Nahrungs-Lieferanten: vor allem Fleisch vom Schaf, aber auch von Rind und Schwein.
Chrom: verbessert den Stoffwechsel von Zucker (über eine Verstärkung der Insulinwirkung [wichtig beim Diabetiker]), Eiweiss und Fett (bei Arteriosklerose-Ablagerungen und Herzinfarkt liegt oft ein Chrommangel vor). Chrom wird nur minimal in den Darm aufgenommen. Auch deshalb ist es vielfach in der Haarmineral-Analyse erniedrigt. Erhöhter Bedarf bei Sport und in der Schwangerschaft. Nahrungs-Lieferanten: Vollkornbrot, Schweine- und Hühnerfleisch, schwarze Melasse, Bierhefe.
Coenzym Q10: wichtiges fettlösliches Antioxidans, wichtig für Herz, Bluthochdruck, Diabetes, Sport/Muskeln. Nahrungs-Lieferanten: Sojabohnen, Walnüsse, Mandeln, Fleisch und Fisch (Makrelen, Sardinen), Gemüse.
Eisen: wird eingebaut in Blutzellen (Hämoglobin) und Muskeln (Myoglobin). Mangel führt zu Ekzem, Anämie, Müdigkeit. Eine Anämie muss nicht immer zu Beginn des Eisenmangels vorhanden sein. Die Darmaufnahme von Eisen kann behindert werden durch Gerbstoffe in Tee, Kaffee, sie wird gefördert durch Vit C und Kupfer. Nahrungs-Lieferanten: gut: Hirse, Hülsenfrüchte, Leber, Kakao, Fleisch und Fisch, schlecht: Milch.
Folsäure: wichtig für Blut (Anämie), Magendarm-Schleimhaut, Homocysteinsenkung (=Arterioskleroseprophylaxe), Immunsystem (Infekt und Krebs), Psyche, Schwangerschaft. Kann den Effekt von Epilepsie-Medikamenten abschwächen. Nahrungs-Lieferanten: Weizenkeime und Weizenkleie, Bohnen, Spinat, Broccoli, Leber.
Grüntee: enthält viele Vitamine, Mineralien und Flavonide (=Pflanzenschutzstoffe). Steigerung von Konzentration, Leistungsvermögen, Durchblutung; hemmt Entzündung, Infekt, Rheuma.
Jod: schützt vor Kropf, Arteriosklerose, Infekten. Zuviel Jod kann Schilddrüsen-Überfunktion wie aber auch Unterfunktion auslösen. Nahrungs-Lieferanten: Meeresfrüchte und Meerfische: Krustentiere, Seelachs, Miesmuscheln, Thunfisch (Thon), Dorsch, Kabeljau, Seelachs, Hering, Makrelen.
Kalium: Magnesiummangel stört Kaliumhaushalt. Nahrungs-Lieferanten: Sojamehl, Hülsenfrüchte, Obst (Bananen), Kartoffeln, Spinat.
Kupfer : Erleichtert die Aufnahme von Eisen in den Darm. Vit C begünstigt die Aufnahme von Kupfer aus dem Darm in den Körper. Ferner spielt Kupfer eine wichtige Rolle als Bestandteil von verschiedenen Enzymen, welche am Stoffwechsel beteiligt sind von Melanin, Hämoglobin, Bindegewebe, Myelin. Kupfer ist wichtig für das zellvermittelte Immunsystem (Infektabwehr). Kupfer und Zink sind Gegenspieler: Kupfer-Überdosierung erzeugt Zinkmangel, hochdosierte Zinktherapie erzeugt Kupfermangel. Kupfermangel-Symptome: Anämie, Infekte, Entzündung, Arthritis, Schlafstörung und Schmerzen. Nahrungs-Lieferanten: Leber, Linsen, Sonnenblumen-Kerne, Nüsse und Mandeln, Käse (Emmentaler), Austern.
Lecithin: benötigt Cholin. Beide wie auch Inositol spielen im Fettstoffwechsel (Nervengewebe, Hirn, Leber) eine Rolle. Nahrungs-Lieferanten: Rindsleber, Hühnerei, Erdnüsse, Blumenkohl.
Magnesium: wichtig für die Membranstabilisierung und den Energie-Stoffwechsel, fällt ins Gewicht vor allem im Nerven- und Muskelgewebe am Herz (Angina pektoris), an den Blutgefässwänden (Bluthochdruck, Migräne) und an den Skelettmuskeln (Wadenkrämpfe), in der Schwangerschaft, im Sport, bei Stress. Dünner Stuhl bei hohen Dosen (osmotischer Effekt, ungefährlich). Nur 2% des Mg sind im Blut, deshalb ist das Blut-Magnesium nicht massgeblich für die Gesamtmenge von Magnesium im Körper. Magnesium wird nur ca. zu 30-40% über den Darm in den Körper aufgenommen. Über die Nahrung soll die Zufuhr von Calcium und Magnesium im Normalfall in einem Verhältnis von 3:1 stehen. Nahrungs-Lieferanten: Getreide, Sojamehl, Nüsse, Sonnenblumenkerne, Schokolade.
Mangan: ist beteiligt am Stoffwechsel von Fett, Zucker, Bindegewebe, Infektabwehr, Blutgerinnung, Neurotransmitter, Histaminabbau. Wirkt antioxidativ. Wichtig bei Asthma, Diabetes, Epilepsie, Schizophrenie (zusammen mit Zink). Mangan-Mangel entsteht bei hochdosierter Calciumgabe, Alkoholüberkonsum, Schwermetallbelastung. Nahrungs-Lieferanten: Vollkornprodukte, Sojamehl, Nüsse.
Molybdän: ist beteiligt am Stoffwechsel von Harnsäure, Eisen, Schwefel (nötig zum Abbau von Schwefel aus geschwefelten Lebensmitteln wie Wein, Dörrobst; bei Mangel entstehen Bauchkrämpfe, Atemnot, Durchfall, Juckreiz, Benommenheit). Molybdän-Mangel entsteht infolge raffinierter Nahrungsmittel und entzündlicher Darmerkrankungen (Crohn-Krankheit). Nahrungs-Lieferanten: Sojamehl, Hülsenfrüchte, Gemüse, Getreide, Fleisch, Milch.
PABA (Para-amino-benzoe-säure): wichtig für Haut, Haare, Sonnenschutz. PABA ist Bestandteil der Folsäure. Nahrungs-Lieferanten: Leber, Vollkorn-Produkte, Hefe, Weizenkeime.
Pantothensäure: spielt eine Rolle im Stoffwechsel von Eiweiss (auch beim Hämoglobin, ist ebenfalls ein Eiweiss), Fett und Zucker. Mangel macht Anämie, Arthritis, chronische Entzündung, Kopf- und Muskelschmerz, Depression und Lernstörung. Gefühlsstörungen an Füssen. Ist Hauptbestandteil der Bepanthen-Hautsalbe. Nahrungs-Lieferanten: Leber, Erdnüsse, Soja, gelbe Erbsen, Broccoli.
Quercetin: erhöht die Bioverfügbarkeit und Wirkung von Vit C. Siehe auch unter sekundären Pflanzenschutzstoffen.
Schwangerschaft: besondere Dosisanforderung, für gewisse Mikronährstoffe um bis 200% erhöht, für Calorien nur bis 20% erhöht. 75% der Frauen haben Mikronährstoffmangel in der SS (va Vit B6, D, E, Folsäure, Eisen, Magnesium, Calcium, Zink)! Vit A muss in der Gesamtmenge streng beachtet werden, siehe unter Vit A.
Sekundäre Pflanzenschutzstoffe: Folgende Wirkungen sind dokumentiert: Sie verstärken die Wirkung von Vit C und des Immunsystems (unter anderem krebshemmend). Sie wirken entzündungshemmend, antiallergisch und schützen vor freien Radikalen.
Selen: wichtig für Immunsystem (Infekt- und Krebsabwehr), Antioxidation, Schilddrüsen-Stoffwechsel. In Mitteleuropa sind die Böden (=Nährmedium der Nutzpflanzen) selenarm. Selenmangel begünstigt Infekte, Krebs, Rheuma, Herzkrankheiten (Infarkt, Insuffizienz). Selen- (wie auch Zink-) Mangel ist häufig die Folge von Schwermetallbelastungen, ein zunehmend gravierendes Problem für die ganze Bevölkerung! (Selen bindet sich mit Schwermetallen). Nahrungs-Lieferanten: Meerfische (Hering, Thunfisch, Sardine), Sojabohne, Vollkornbrot, Leber.
Vanadium: Wichtig bei Diabetes (zusammen mit Chrom, Vanadium kann z.T. Insulin-Wirkung imitieren) und Sport. Nahrungs-Lieferanten: Fette, pflanzliche Öle, Gelatine, Buchweizen.
Vit A: Es gibt 2 Formen: 1. Betacarotin =pflanzliche Vorstufe von Vit A, 2. Retinol =tierisches Vit A. Vitamin A ist nötig für die Augen-Netzhaut, für gutes (spez Nacht-)Sehen. Erhöhter Bedarf bei Computerarbeit. Ferner wichtig für Haut, Haare, Schleimhaut, Nerven, Hirn, Knochen, Infektionsabwehr, Geschlechtshormone. Achtung: Eine Überdosierung kann es fast nur bei Vit A geben (nur Retinol kann zuviel aus dem Darm aufgenommen werden, Betacarotin nicht), siehe obige Zahlen. In Schwangerschaft und Stillzeit dürfen pro Tag maximal 8000 IE =ca. 2.5mg/Tag zugeführt werden (bei Betacarotin keine Begrenzung). Nahrungs-Lieferanten: Leber, Eier, Milchprodukte.
Vit B1 bis B12: spielen eine Rolle bei Anämie, Nerven- und Muskelfunktion (Menstruations-Krämpfe bessern z.T. auf B6), Alkohol-Überkonsum, Depression. B3 ebenso auch Vit C kann erhöhtes Lipoprotein(a) senken. B3 reguliert zusammen mit Chrom via Glucosetoleranzfaktor und Insulin den Blutzucker. B6 wird eingesetzt zur Hemmung von Calcium-Oxalat-Nierensteinen, bei Carpaltunnel-Syndrom, bei Arteriosklerose (vermindert Homocystein), bei diversen neurologischen Störungen, bei Menstruations-Beschwerden, bei Depression und Schizophrenie. Gabe von B12 erhöht den Bedarf an Cholin. Pille kann B6-Mangel verursachen. Nahrungs-Lieferanten: Fleisch, Fisch, Erdnüsse, Getreide, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Kalbs-Leber, Ei, Bierhefe.
Vit C: Wichtigstes Vitamin, weil an verschiedensten Vorgängen beteiligt und weil hohe Dosen nötig.
Funktionen/wichtig für: schützt (vor allem Vit E und Folsäure) vor Oxidation, verbessert den Fettabbau (Cholesterin, Lp(a)), ermöglicht Synthese von Hormonen (Schilddrüse, Nebenniere und Hirn, Mangel macht Müdigkeit etc.) und (zusammen mit Eisen) Bindegewebe (wichtig bei Rheuma, Verletzungen, Arthrose, Knochen- und Leistenbrüchen [Reissfestigkeit wird erhöht!]), stimuliert diverse Enzyme zur Leberentgiftung, begünstigt die Darmaufnahme von Eisen und Kupfer, begrenzt Histamin im Körper (Allergien), Psyche (Depression und Schizophrenie), Infektionen, Krebs, begrenzt Schäden von/bei Arteriosklerose, Schwermetallen, Rauchen, übermässig Alkohol (wenn schon rauchen, dann mindestens Vitamin C nehmen). Vit C wird z.T. verbraucht (im Stoffwechsel von Cholesterin und Adrenalin), z.T. wirkt es als Katalysator (wird nicht verbraucht).
Mangel wegen/bei: Stress, Ernährungsfehler, Medi (Aspirin, Pille), Alter, Wachstum, Rauchen.
Achtung: greift den Zahnschmelz an, deshalb nach Einnahme den Mund spülen! Oxidiert selber schnell innert Minuten in geöffneten oder verletzten Früchten und verliert somit an Wirkung (deshalb Früchte, Gemüse möglichst nur frisch anschneiden [Problem im Restaurant durch vorheriges anrichten], nicht heiss kochen und möglichst nur garen anstatt kochen).
Nahrungs-Lieferanten: Broccoli, Rosenkohl, Zitrusfrüchte, Kartoffeln, Papaya.
Vit D: für gesunde Knochen, Zähne, Infekt- und Krebsabwehr. Fördert die Calcium-Aufnahme aus dem Darm und reguliert den Einbau anderer Mineralien in den Knochen. Reguliert Zellwachstum inklusive Leukocyten. Haut-Besonnung ist zur körpereigenen Produktion nötig. Nahrungs-Lieferanten: Fisch, Ei, Leber, Milchprodukte.
Vit E: Antioxidation der Zellmembranen, natürliche Entklumpung der Blutplättchen, wichtig für Herz, Muskeln, Nerven. Hemmt und bremst Arteriosklerose (Schlaganfall), Rheuma, Krebs (Lunge, Brust), Schwangerschafts-Streifen, grauen Star, Parkinson, PMS, Alterungsprozess allgemein. Vit C und Selen (indirekt) regenerieren oxidiertes Vit E, deshalb fehlt es bei Vit C und Selen auch gleichzeitig an Vit E. Vit E ist fettlöslich, wird also nur zusammen mit etwas Fett in den Körper aufgenommen (Voraussetzung intakte Bauchspeicheldrüse und Gallentätigkeit). Ungesättigte Fettsäuren in der Nahrung erhöhen den Bedarf an Vit E. Senkt den Bedarf an Insulin. Kann eine gleichzeitige künstliche Blutverdünnung verstärken. Nahrungs-Lieferanten: Pflanzenöle, fette Fische, Weizenkeime.
Zink: wichtig für/bei Diabetes, Infektabwehr, Akne, Haarausfall, Geschlechtsorgane, psychische Krankheiten, Schwermetall-Belastung. Folsäure und Eisen vermindern Aufnahmefähigkeit für Zink, Zinkmangel erhöht SS-Komplikationsrate. Soll nicht nur isoliert, sondern zusammen mit Calcium, Eisen, Kupfer und Mangan zugeführt werden. Nahrungs-Lieferanten: Leber, Hülsenfrüchte, Getreide (Müesli, Brot).
Diverse weitere Informationen und Überlegungen zu Vitalstoffen alphabetisch
Homocystein -Senkung erfordert vor allem Vit B6, Vit12, Folsäure. Homocystein schädigt sehr stark die Arterienwand. Es ist heute noch kein Thema im medizinischen Praxis-Alltag in dem Sinne, dass es weder üblich ist, das Homocystein im Blut zu bestimmen noch dass es taugliche schulmedizinische kassenpflichtige Medikamente gibt.
Entzündungen an Haut und im Rheumabereich können durch Zufuhr von Sojabohnen, fettem (Meer)-Fisch (Hering, Thunfisch, Lachs; Forelle) und Einnahme von Präparaten mit essentiellen Fettsäuren (Burgerstein EPA und EPO Kps) sowie durch weitgehende Meidung von Fleisch und Milch verbessert werden.
Fliesseigenschaf t des Blutes wird verbessert durch Vit C, E, Betacarotin/Vit A und sekundäre Pflanzenschutzstoffe.
Lp(a ) -Senkung erfordert vor allem Vit B3 (Niacin) und Vit C. Nach Ansicht gewisser Autoren ist Lp(a) 10x wichtiger hinsichtlich Arterien-Verkalkung als das übliche Cholesterin. Es ist heute ebenso wenig ein Thema im Praxis-Alltag wie das Homocystein.
Messgrössen : Bedarf und Zufuhr von Vitalstoffen in Grössen von Mikrogramm: Vit B12, Biotin, D, K; Selen, Jod, Chrom, Molybdän, Vanadium. Restliche Vitalstoffe bewegen sich in der Grössenordnung von Milligramm.
Testungen für Zufuhrempfehlungen sind in ihrer Notwendigkeit diskutabel. Erstens sind aus den bisherigen Überlegungen (siehe Interaktionen) grundsätzlich alle VS notwendig (lediglich bei ganz kurzzeitigem gezieltem Einsatz sind blosse Einzel-Komponenten sinnvoll). Ein Zuviel an einzelnen VS im Körper gibt es durch die normale Nahrung im üblichen Rahmen nicht. Zweitens soll eine VS-Zufuhr durch eine kompetente Fachperson verordnet werden, welche die Dosierung für den Anwender festlegt, was aufgrund der Erfahrung dieser Fachperson möglich ist. Dann gibt es keine Folgeschäden wie Interaktionen und Überdosierung. Drittens haben alle Testungen (Analysen im Haar und Blut, kinesiologische Testung, diverse Geräte-Testungen) ihre Vor- und Nachteile punkto Aussagekraft und Zuverlässigkeit etc. Viertens wird der Anwender von der Testung allein, die er bezahlen muss, nicht schon gesund. Zur Behandlung hinzukommen also die Kosten für die Testung, deren Konsequenz eine begrenzte Bedeutung hat. Bei einigen Fragestellern sinkt das Interesse schnell, wenn sie merken, dass sie den Test, der durch die Kasse nicht übernommen wird (Kostenpunkt Fr 100 bis 200), selber bezahlen müssen.
Tiefgefrieren : dadurch wird der Vitalstoffgehalt in den Lebensmitteln anders als beim Kochen und Wässern nicht wesentlich geschmälert.
Vitalstoffe sind Voraussetzung, dass mit andern (Behandlungs-) Methoden überhaupt reguliert werden kann. Die Akupunktur z.B. stösst eine Reaktion im Körper an. Zuerst muss aber überhaupt erst etwas (Materielles) zum Anstossen vorhanden sein, bevor angeschoben werden kann. Das sind eben die Mikro (und Makro-) Nährstoffe.
Wechselwirkungen von VS: Im Folgenden einige interessante Beispiele kunterbunt:
Eiweiss-Aufnahme erhöht den Bedarf von Vit B6 und von Calcium; Zinkmangel erhöht die Empfindlichkeit für Kupfer-Überdosierung; Quercetin erhöht die Wirkung von Vit C; Vit C erhöht die Aufnahme von Eisen aus dem Darm; Vit A verbessert die Eisen-Mobilisierung im Körper aus den Depots; Calcium hemmt die Eisenaufnahme aus dem Darm; Vit E wirkt z.B. bei Rheuma besser durch gegenseitige Verstärkung von Vit C, Betacarotin, Mangan, Zink, Selen und Kupfer, Vit E wird durch Vit C wieder reduziert, so dass es von neuem als Antioxidans zur Verfügung steht; Magnesium kann ohne genügend Vit B1 und B6 nicht genügend aus dem Darm aufgenommen werden; Zink und Kupfer konkurrieren gegenseitig, das eine senkt den Blutspiegel des andern; Folsäure und Eisen vermindern die Aufnahme von Zink in den Körper; Methionin scheidet zusammen mit Zink Schwermetalle aus; hohe Methioningaben erhöhen die Urin-Calcium-Ausscheidung; Vit B6, Zink und Magnesium sind an der Verstoffwechslung von essentiellen Fettsäuren beteiligt; für Biosynthese von Carnitin aus Methionin und Lysin werden vor allem Vit B3 und B6 und C gebraucht (Vegetarier haben meist Karnitin-Mangel). All diese Interaktionen werden verringert, wenn die VS dem Köper in Granulatform verpackt angeboten werden.
6. Weiterführende Info-Quellen (zur Übersicht)
- Internet-Adresse: http://www.feos.ch (Fachgesellschaft für Ernährung und Orthomolekular-Medizin Schweiz, in welcher Dr. Unternährer auch Mitglied ist).
- Bücher: Burgersteins Handbuch Nährstoffe, Haug Verlag, ISBN 3-8304-2065-X.
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