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Wo bin ich: Behandlungs-Spektrum / Autosuggestion nach Coué


Autosuggestions-(=Selbst-Beeinflussungs-)Methoden

- nach Coué

- Autogenes Training (AT)

 

Kurz-Information

 

Die Coué-Methode

ist eine effiziente, einfach zu erlernende Selbst-Beeinflussungs-Methode ohne

komplizierte Vorbedingungen. Sie wurde entworfen vom französischen Apotheker Emil Coué. Die Methode ist in wenigen Minuten zu erlernen und bereits ab dann gewinnbringend.

Die wesentlichen Punkte, auf welche es bei der Coué-Methode ankommt, sind folgende:

1. der Inhalt des Suggestions-Textes darf nur positiven Inhalt haben.

Negativ-Beispiel (dh wie man es nicht machen soll): "ich höre mit dem Rauchen auf". Das funktioniert nicht, denn das Unterbewusste hört bei dieser Art von Suggestion zu stark auf das Wort beziehungsweise den Begriff 'Rauchen', das heisst, das Rauchen wird erst recht dadurch im Unterbewusstsein gefestigt. Wenn das Rauchen wirklich ausgelassen / vergessen werden soll, dann darf man den Begriff gar nicht mehr bewusst machen, das heisst, nicht mehr erwähnen, sondern soll ihn durch einen positiven Wunsch-Gedanken ersetzen.

Positiv-Beispiel: "meine Lunge wird sauber und frei" oder "meine Lunge wird imme sauberer" oder als schlechtere Lösung könnte man formulieren: "ich höre auf". Das wirkt klar nachhaltiger.

2. Text-Länge:

Der Text oder die zu sprechende Formel muss kurz und eingängig sein und damit auch geeignet sein zur praktischen Durchführung.

3. Lautstärke:

Der Text soll laut gesprochen werden, sodass das Ohr als Verstärkungsfaktor funktioniert. Laut bedeutet: nur gerade so laut, dass man sich selber hören kann. Die Intensität des Bemühens hat nicht nur mit der Lautstärke zu tun.

4. Repetition:

Der Spruch soll x-mal wiederholt ('eingetrichtert') werden und so der beabsichtigte Wunsch (-Gedanken) zunehmend gefestigt werden. Die Formel oder der Spruch soll mindestens 10x 200x pro Tag gesprochen werden, in hartnäckigen Fällen noch viel öfters oder länger. Extrem formuliert: solange die Lippe nicht wund werden, wurde zu wenig geübt.

Eine andere Methode ist das

autogene Training.

Diese Methode ist eine sehr schöne psychosomatische Einwirk-Methode: man stellt sich einen Körperzustand vor und versucht ihn über das Gefühl auf den Körper einwirken zu lassen. So kann man ein Gefühl der Schwere / Entspannung, eine regelmässige Atmung und Ruhe herbei führen oder über eine willentliche, vorstellungsmässige, Einflussnahme auf eine Mehrdurchblutung im Körper ein Gefühl der Wärme herbeiführen. Dabei spielt die Übung eine entscheidende Rolle, das heisst, die gewünschte Vorstellung oder das gewollte Körpergefühl stellt sich durch wiederholte intensiv betriebene Anwendung zunehmend schneller ein.

Mit diesen beiden Methoden kann man ein Gefühl des Wohlbefindens herbeiführen und sich ein erwünschtes günstiges unterbewusstes, automatisches Verhalten antrainieren. Man kann sich dadurch selbst verändern in Richtung auf ein günstigeres spontanes Verhalten. Man kann so zum Beispiel nervöse Magen- oder Herzstörungen zum Verschwinden bringen, man kann günstig auf Angst, Depression, Sucht hinwirken.

Und dies ist ohne jegliche medikamentöse Unterstützung möglich! Einem Geübten gelingt die korrigierende Einflussnahme im Moment der Anwendung innert Minuten. Ist das nicht ein erquickender Gedanke?

Möchten Sie auch soweit kommen?

Ich wünsche es Ihnen.

 

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